Energiemanagement in der EU

Der Europäische Klima- und Energierahmen baut auf den „20-20-20-Ziele“ auf. Demnach sollen im Jahr 2020:

  • 20% weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990
  • ein Anteil von 20% erneuerbarer Energiequellen am Gesamtenergieverbrauch
  • eine Erhöhung der Energieeffizienz um 20%.

Wie das Bundesumweltamt dazu 2014 publiziert ist das möglich, teilweise sogar schon erreicht. Für das Jahr 2050 sind längst neue, ehrgeizigere Ziele definiert worden.

Das geht natürlich nur, wenn weite Teile der Wirtschaft eingebunden werden. Der europäische Weg für solche Übereinkünfte ist ein Zusammenspiel von Managementsystem, dazugehörigen Audits und Zertifizierung. Markteilnehmer können und sollen selbst entscheiden, wo es Optimierungspotentiale gibt. Allerdings gibt es die Pflicht entsprechende Erhebungen in der eigenen Organisation durchzuführen.

Kurzum: ein Energiemanagementsystem ist für zahlreiche Unternehmen gefordert.

Um im internationalen Vergleich Wettbewerbsnachteile zu vermeiden sind umfangreiche Anreizsysteme eingerichtet worden, darunter Steuernachlässe, Förderprogramme etc.

Gängige Energiemangementsysteme folgen dem Muster andere Managementsysteme. So gibt es

  • den PDCA-Zyklus,
  • einen KVP
  • Mangementreview und externe Audits
  • die Rolle der obersten Leitung, eines Beauftragten etc.
  • sowie zahlreiche weitere Bausteine von Managementsystemen.

Die Inhalte zielen hier aber nicht auf die Verbesserung der Qualität wie bei DIN EN ISO 9001 oder die Sicherheit von Produkten DIN EN ISO 13485 sondern auf die Energieziele. Die Unternehmensberatung Dr. Gellner kann Sie bei allen Schritten beraten.