Funktionale Sicherheit, die im Ernstfall wirklich hält
ASIL/SIL- oder PL-Einstufung, Sicherheitsfunktionen und Redundanzarchitektur nach IEC 61508/61511 bzw. ISO 26262 – wir moderieren die Analyse und bauen die Kompetenz in Ihrem Team auf.
SIL (Safety Integrity Level) = Sicherheits-Integritätslevel, das Maß für die geforderte Zuverlässigkeit einer Sicherheitsfunktion. IEC 61508 = branchenübergreifende Basisnorm für funktionale Sicherheit elektrischer/elektronischer/programmierbarer Systeme, IEC 61511 ihre Ableitung für die Prozessindustrie. ISO 26262 = funktionale Sicherheit im Automotive-Bereich (Automotive Safety Integrity Level), PL (Performance Level) = Ansatz zur Einstufung wie SIL/ASIL, älter; Ausgangspunkt jeder Einstufung sind G+R (Gefährdungs- und Risikobeurteilung) bzw. HARA (Hazard Analysis and Risk Assessment) – siehe auch unsere Risikomanagement-Seite.
Fehlt Ihrer Sicherheitsfunktion noch die Nachvollziehbarkeit?
Die Einstufung entsteht aus dem Bauch heraus statt aus einer nachvollziehbaren G+R bzw. HARA und anerkannten Berechnungsverfahren.
Sicherheits- und Betriebsfunktion laufen im selben System, ohne klare Trennung – die Nachweisführung wird dadurch unnötig komplex.
Der Sicherheitsnachweis wird kurz vor dem Audit zusammengeschrieben, statt mit dem Projekt mitzuwachsen.
Doppelte Sensorik oder Aktorik ist vorhanden, aber nicht dokumentiert, warum genau diese Architektur (1oo2, 2oo3) gewählt wurde.
Eine von Anfang an mitgedachte Sicherheitsarchitektur vermeidet erfahrungsgemäß aufwändige Nachrüstungen kurz vor der Zulassung.
Von der Schätzung zur belastbaren Einstufung
Der Status quo
Mit unserem Ansatz
Von der Gefährdung zur belastbaren Zulassung
Funktionale Sicherheit entsteht nicht durch ein Prüfsiegel am Ende, sondern durch einen Prozess, der von der ersten Gefährdungsanalyse bis zum fertigen Nachweis durchgängig ist. Unser Ansatz verbindet vier Schritte: Gefährdungen beurteilen, die Sicherheitsanforderungsstufe herleiten, die Architektur passend dazu gestalten und den Nachweis parallel zum Projekt aufbauen.
Ausgangspunkt jeder Sicherheitsbetrachtung – knüpft an unsere Risikomanagement-Methodik an, hier sicherheitsspezifisch vertieft: welche Gefährdung, wie schwer, wie oft, wie beherrschbar.
Nachvollziehbare Herleitung der Sicherheitsanforderungsstufe nach IEC 61508/61511 bzw. ISO 26262 (ASIL) – dokumentiert, nicht geschätzt.
Klare Trennung von Sicherheits- und Betriebsfunktion, begründete Wahl der Redundanzarchitektur (z. B. 1oo2, 2oo3) passend zur geforderten Stufe.
Der Sicherheitsnachweis wächst mit dem Projekt mit und liegt bei Audit oder Zulassung vollständig vor, statt am Ende improvisiert zu werden.
Dieselbe Methodik, auf Sicherheitsfunktionen vertieft
Funktionale Sicherheit baut auf derselben HARA-Methodik auf, die auch unsere Risikomanagement-Seite trägt – hier vertieft um die spezifischen Anforderungen von IEC 61508, IEC 61511 und ISO 26262. Über Jahrzehnte in sicherheitskritischen Branchen angewendet: Maschinenbau, Prozessindustrie, Automobilentwicklung. Diese Erfahrung hilft besonders dort, wo Sicherheits- und Entwicklungsteams eine gemeinsame Sprache brauchen, um Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern auch zu verstehen.