Risiko = Eintretenswahrscheinlichkeit x Schweregrad

Viele Branchen und Bereiche fordern ein Risikomanagement. Auch die kommende Novellierung des Standards für Qualitätsmanagementsysteme ISO 9001 (voraussichtlich 2026) wird hier weitere Anforderungen enthalten.

Das wirft in vielen Bereichen die Frage auf, wie  man hier vorgeht. In der Praxis gibt es keine Alternative zu methodischem Vorgehen. Andernfalls ist weder die Bedeutung irgendwie geführter Risiken stichhaltig noch wird – im Falle des Eintretens eines Risikos – die vor Gericht meist gewünschte Entlastung eintreten.

Richtig angewandt bieten sich im Kern folgende Methoden zur Identifizierung und zur Bewertung von Risiken an:

  • Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA)
  • Fehlerbaumanalyse (Fault Tree-Analysis – FTA)
  • Preliminary Hazard Analyses (PHA)
  • System-Theoretic Process Analysis (STPA)
  • Failure Modes, Effects and Diagnostic Analysis / Fehlermöglichkeits-, Einfluss- und Diagnoseanalyse (FMEDA)